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Luftreiniger gegen SARS-CoV-2: HEPA H14 Filter sind nicht alles!

Es ist allgemein bekannt, dass sich das Risiko einer Covid-19 Infektion erhöht, wenn eine infizierte Person mit anderen gemeinsam in einem geschlossenen Raum ist. Die Übertragung geschieht durch ausgeatmete Aerosole, die virenbehaftet sein können. Zurzeit setzt sich die Erkenntnis durch, dass es im Prinzip nur drei Methoden gibt, die Virenlast in geschlossenen Räumen mit mehreren Personen zu reduzieren:

1. Betrieb von festinstallierten „Raumlufttechnischen Anlagen“ (RLT) mit entsprechenden Filtern

Dies lässt sich nur unter großem finanziellen Aufwand am besten beim Neubau einrichten und kaum nachrüsten. Mittel stehen dafür selten zur Verfügung. So etwas ist also entweder schon vorhanden oder muss bei Neubauten eingeplant werden.

2. Regelmäßig lüften

Ein guter Indikator, wann gelüftet werden muss, um die Aerosol-Belastung und damit das Infektionsrisiko zu reduzieren, sind handliche CO2-Messgeräte. Wenn ein Wert von 1.000 ppm erreicht ist, sollte frische Luft zugeführt werden. Bei der Anschaffung solcher Messgeräte sollte darauf geachtet werden, dass es sich nicht um Wegwerfware handelt, die zwar unter 100 Euro kostet, aber nach einem Jahr aufgrund der Sensorqualität gar keine korrekten Messwerte mehr anzeigt. Von Vorteil ist es auch, wenn die Geräte außerdem noch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und vielleicht sogar Feinstaub oder flüchtige organische Verbindungen anzeigen – alles Indikatoren dafür, wie „gut“ die Luft in einem Innenraum ist.

3. Aufstellen von Luftreinigern

Wer zum ersten Mal im Internet nach Luftreinigern sucht, stößt auf eine Vielzahl an Herstellern und Varianten.

Allerdings hat ein deutscher Hersteller es auf sehr geschickte Weise geschafft, hierzulande High Efficiency Particulate Air (HEPA)-Filter der Klasse H14 als das Nonplusultra zu vermarkten, um Aerosole aus der Luft zu filtern. Man landet zwangsläufig auf Internet-Seiten nicht nur des Herstellers, sondern auch anderer, vermeintlich neutraler Plattformen , in denen behauptet wird, Luftreiniger sollten Filter mindestens dieser Klasse, am besten noch nach DIN EN 1822 haben, und das sei „unter anderem durch eine unabhängige Studie der Bundeswehr München bestätigt“.

Dazu muss man wissen, dass es im Prinzip keine Studien gibt, die den Effekt von Luftreinigern speziell auf SARS-CoV-2-Viren untersucht haben. Man weiß nur, dass Aerosole ausgefiltert werden und geht davon aus, dass damit generell auch (Corona-)Viren erfasst werden.

Die erwähnte Studie von Professor Kähler von der Bundeswehr-Universität München hat nur ein einziges Gerät eines Herstellers mit einem HEPA H14-Filter untersucht, also kein einziges Gerät anderer Hersteller, die zum Beispiel HEPA H13-Filter oder andere Filtermethoden einsetzen. Und: Diese Untersuchungen „wurden durch die Firma XXX GmbH finanziell unterstützt. Der Raumluftreiniger XXX wurde für die Untersuchungen von XXX bereitgestellt."

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Studie zum Ergebnis kommt, dass jener Raumluftreiniger der beste sei.

Was bedeutet das konkret? „Der Abscheidegrad eines Filters der Klasse H14 beträgt 99,995 % für Partikel mit einem Durchmesser im Bereich kleiner 0,3 μm und nahezu 100 % für alle größeren Durchmesser.“ Zum Vergleich: HEPA H13-Filter können zum Beispiel bis zu 99,97 % Aerosole mit einer Größe ab 0,3 μm entfernen. Die Differenzen sind also sehr, sehr klein. Zusätzliche Filterstufen mit Aktivkohle entfernen weitere, potentiell schädliche Bestandteile aus der Luft.

Also Vorsicht: HEPA H14-Filter sind nicht alles!

Und auch Luftreiniger alleine sind nicht die Lösung des Problems. Dazu stellt das Umweltbundesamt fest: „Mobile Luftreinigungsgeräte sind nicht als Ersatz, sondern allenfalls als Ergänzung zum aktiven Lüften geeignet und wenn organisatorische Maßnahmen wie zum Beispiel eine Verringerung der Personenanzahl oder größere Abstände nicht realisierbar sind." Auch die Verbraucherzentrale Deutschland teilt mit: „Luftreiniger-Modelle, die über sogenannte High Efficiency Particulate Air (HEPA)-Filter der Klasse H13 oder H14 verfügen, können Viren bzw. feinste, mit Viren beladene Tröpfchen filtern.“ Wichtig sei auch, beim Kauf eines Luftreinigers nicht blind auf die Werbeaussagen der Hersteller zu vertrauen. Vor allem Werbeaussagen in Bezug auf Virenabwehr sollten unter realitätsnahen Bedingungen von unabhängigen, seriösen Stellen bestätigt sein.

Hinzu kommt, dass die Geräte des besagten Herstellers deutlich über 4.000 Euro kosten, und auch die mindestens jährlichen Filterwechsel mit etwa 10 % des Anschaffungspreises zu Buche schlagen. Auf dem Markt werden jedoch viele verschiedene Luftreiniger mit unterschiedlichen Filtersystemen angeboten, mit HEPA H13- oder H14-Filtern, auch zu Preisen unter 1.000 €, die effizient arbeiten und eine gute Ergänzung zu Hygienekonzepten, der Einhaltung der AHA-L-Regeln und regelmäßigem Lüften sein können.

Einen Hinweis noch für alle, die einen Luftreiniger für ihren Betrieb anschaffen wollen: Im Rahmen der Zweiten Corona-Überbrückungshilfe können auch Investitionen in mobile Luftreiniger gefördert werden. Das ist zum Beispiel für Betreiber von Gaststätten und Hotels eine wichtige Hilfe, um ihren Gästen eine zusätzliche Sicherheit anzubieten.

Neben Luftreinigern sind CO2-Messsysteme weiterhin sehr geeignete Hilfsmittel, um die Qualität der Innenraumluft jederzeit zu beurteilen, und bei Erreichen bestimmter CO2-Werte regelmäßig zu lüften und damit das Infektionsrisiko nicht nur mit Covid-19 zu reduzieren.

Für Rückfragen, Beratung und Angebote erreichen Sie uns telefonisch unter 07054 93220 oder per E-Mail unter service4(at)ccs-wildberg.de.

Quellen:

HAUPTSITZ
CCS Meßgeräte Vertriebs-GmbH
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